Plastikmodellbau

Beim Plastikmodellbau kommen, wie schon aus dem Begriff ersichtlich, überwiegend Kunststoffteile zum Einsatz. Diese Kunststoffteile sind heutzutage in den meisten Fällen aus dem Material Polystyrol gefertigt. In der Regel werden Standmodelle ohne Antrieb gebaut. Der wesentliche Fokus beim Plastikmodellbau liegt auf den möglichst genauen und feinen Details. Aus diesem Grund sind solche Modell auch selten als Spielzeug sondern eher als Ausstellungsstück gedacht. Am meisten werden Spritzgussbausätze verwendet. Seit den 1950er tauchen auch immer wieder Bausätze aus Resin auf. Diese Abwandlung wird jedoch immer seltener.

Plastikmodellbau ist nicht auf einzelne Modellgruppen begrenzt. Es gibt von so gut wie allem Bausätze. Schiffe, Flugzeuge, Autos und sogar Weltraumfahrzeuge kann man bauen. Die Vorgehensweise ist dabei meistens immer gleich. In einem ersten Schritt werden einzelne Baugruppen zusammengefügt. Umbauten gehören hier manchmal dazu. Danach folgt ein Ausbesserungsschritt. Mit Hilfe von Spachtelmasse werden beim Plastikmodellbau Fugen verschlossen. Anschließend muss die Spachtelmasse abgefeilt oder geschmirgelt werden, um die urprüngliche Struktur wiederherzustellen. Danach werden die einzelnen Baugruppen mit Pinsel oder per Airbrush-Technik bemalt und zu einem fast fertigen Modell zusammengefügt. In einem letzten Abschnitt werden Markierungen per Abziehbild angebracht. Viele Bastler im Plastikmodellbau gehen dann an das Finish. Hier werden letzte Arbeiten durchgeführt wie zum Beispiel Alterungs- und Abnutztungserscheinungen simulieren.

Weltweit ist Plastikmodellbau ein sehr beliebtes Hobby. Die verschiedenen Schwierigkeitsstufen ermöglichen es schon Kindern, damit zu beginnen. Je älter ein Bastler wird, desto anspruchsvoller wird er meist und baut komplexere Modelle. Wer seine Modelle in der Öffentlichkeit wie zum Beispiel bei Ausstellungen präsentiert bettet das Modell oft in eine dazu passende Landschaft ein. Solche Dioramen sind im Plastikmodellbau sehr beliebt und sorgen dafür, dass das Modell in den meisten Fällen deutlich besser zur Geltung kommt.

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